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  Die Gründung des Vereins
 
     
Anfang des Jahres 2005 gründeten Susanne Bungert, Siegried Ingendorn und Horst Mölleken den Verein für Pferde in Not e.V. mit dem Ziel, in Not geratenen Pferden ein besseres Leben zu bieten.

Diese Idee hatte die Tierheilpraktikerin Susanne Bungert schon einige Jahre zuvor als sie ein völlig verwahrlostes Paint-Stutfohlen aus einer bekannten "Zucht" für viel Geld befreite und mit viel Mühe aufpäppelte. Heute sieht man es der prächtigen Stute mit den faszinierenden blauen Augen und dem dazu passenden Namen "Blue" nicht mehr an.

Neben den geretteten Pferden fanden mittlerweile auch die Ziegen "Lara", "Bootsmann" und "Paul", eine Gruppe von Hühnern, Kaninchen, Gänsen und Katzen bei der tierlieben Tierheilpraktikern eine Bleibe für immer.

Einen zweijährigen Painthengst rettete die engagierte Tierschützerin vor dem Schlachter und seine ursprüngliche Erkrankung ist dank intensiver naturheilkundlicher Behandlung vollständig ausgeheilt. Seit jeher sind neben allen anderen Tieren insbesondere Pferde der Lebensinhalt von Susanne Bungert. Seit bereits über 17 Jahren verwirklicht sie den Traum eines jeden Pferdes nach artgerechter Haltung in Eigenregie.

Direkt am Fuß der Halde Haniel  in Oberhausen Königshardt liegt das Domizil des Vereins für Pferde in Not. Munter tummeln sich neben vielen anderen die Ponys Ronny,  Max und Moritz auf der Wiese.

Rund 17 Pferde werden derzeit in kleinen Herdenverbänden in Offenstall- oder Box mit Paddock liebevoll umsorgt.Vom kleinen Shetlandpony bis hin zur mächtigen Freiberger Stute haben Pferde und Ponys, die aus schlechter Haltung stammten, vom Schlachter gerettet wurden  oder aus Altersgründen einfach nicht mehr "gewollt" wurden, hier ein neues Zuhause gefunden.

 

Tag für Tag finden sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem Hof ein, um Susanne Bungert tatkräftig zur Seite zu stehen. Jedes Tier bekommt täglich Bewegung, Zuneigung und Pflege. Neben Kinder- und Jugendgruppen organisierte Frau Bungert ebenso Besuche durch Kinder eines Kinderheims und Menschen mit Behinderungen.

 

Aber auch für unserer älteren Mitbürger zeigen sich Wege aus der Isolation. Viele Menschen, die bereits in Altersheimen oder betreuten Wohngruppen untergebracht sind, haben leider kaum noch die Möglichkeit zum Kontakt mit dem Tier. Besuche ganzer Wohngruppen oder Einzelpersonen werden in Zukunft die Möglichkeit zur Integration von Jung und Alt, von behindert und nicht behindert erfahren.

 

Die Symbiose zwischen Mensch und Tier bedeutet gegenseitiges Geben und Nehmen, Glücksgefühl und Lebensfreude für beide Parteien. Bei dieser Arbeit kristallisierte sich für die engagierte Tierschützerin immer mehr heraus, dass Mensch und Tier zusammengehören, sich gegenseitig helfen und voneinander lernen. Daher wurde auch die Satzung des Vereins für Pferde in Not erweitert: Die INTEGRATION von "MENSCHEN IN NOT" ins "normale" Hofleben.

 

Durch Einsatz der aufgenommen Tiere mit den auf dem Hof regelmäßig verkehrenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen soll Menschen geholfen werden. Schutz vor Verwahrlosung, Förderung des Verantwortungsbewusstseins, Stärkung des Selbstbewusstseins, Wege aus der Isolation sind dabei die Hauptziele.

 

Der Verein finanziert sich über Patenschaften, Spenden und Sponsoren, trotzdem wird Monat für Monat aus der privaten Kasse hinzugefügt- zum Wohle der Tiere.

 

Die Nachfrage nach Gnadenbrotplätzen ist groß und es gibt viele Pferde in Not, die Aufnahmekapazität aber ist leider beschränkt. Wir haben insgesamt nur 2,5 ha zur Verfügung, was natürlich auch ein hohes Maß an Zufutter bedeutet. Dennoch nehmen wir teilweise trotz Überbelegung Tiere auf, die wir dann in gute Hände weiter zu vermitteln versuchen.

 

Geld- , Sach-  und Futterspenden, sowie Pflegeartikel werden gerne unter Ausstellung einer Spendenquittung vor Ort in einem persönlichen Gespräch oder auf folgendes Konto entgegengenommen.

 

Spendenkonto:

 

Sparkasse Dinslaken- Voerde- Hünxe

Kto. 719 773

BLZ 352 510 00